
Für drei Tage besuchten die TT-Spieler des VfL die in der Oberrheinischen Tiefebene beheimateten Tischtennisfreunde (TTF) Kappel-Grafenhausen. Den Kontakt zu den Spielern der Doppelgemeinde hatte dabei VfL-Spieler Johannes Schirra geknüpft, der hierzu berufliche Kontakte zu einem Gastgeberakteur nutzte. Am Freitagnachmittag traf man nach feuchtfröhlicher Fahrt im Kleinbus in Grafenhausen ein, wo von den Dermbachern Ferienwohnungen bezogen wurden. Anschließend führte eine gemeinsame 10 km-Wanderung mit den einheimischen Tischtennisspielern entlang der Elz durch die Ortsgemeinde, wo man erste Eindrücke von Land und Leuten sammeln konnte. Getränke und Musik auf dem mitgeführten Bollerwagen ließen dies zu einem ersten stimmungsvollen Event werden. Zum Tagesabschluss traf man sich im Außenbereich einer Wirtschaft bei hohen Temperaturen und kühlen Getränken. Am Samstagmittag standen TT-Vergleichswettkämpfe auf dem Programm. Matthias Weber begrüße als Verantwortlicher der Einheimischen die VfL-Akteure und überreichte ein Präsent. Christof Stinner bedankte sich als VfL-Vorsitzender für die Einladung und überreichte im Namen seiner Delegation Getränke heimischen Ursprungs, sowie einen Freundschaftswimpel. Gleichzeitig lud er die TTF für`s kommende Jahr nach Dermbach ein. Bei schweißtreibenden Hallentemperaturen traf der VfL mit zwei Mannschaften auf starke Teams der Gastgeber, welche in der Bezirksoberliga und Bezirksklasse im Landesverband Baden-Württemberg an die Tische gehen. Es entwickelten sich höchst spannende Begegnungen bei denen letztendlich die Gastgeber mit einem 9:5 Erfolg im Duell der Erstvertretungen, sowie einem 7:3 Sieg im Vergleich der Zweitvertretungen ihren Heimvorteil nutzen konnten. Im Anschluss ließ man die Spiele in gemütlicher Runde bei Leckereien aus dem Smoker und gekühlten Getränken Revue passieren. Man war sich dabei einig, dass die erstmalige Begegnung beider Vereine, gerade im zwischenmenschlichen Bereich, zu einem vollen Erfolg geworden war. Während der sonntäglichen Rückfahrt legten die Dermbacher Ausflügler einen Zwischenstopp in Heidelberg ein. Nachdem sich bei der Einkehr im urigen Brauhaus gestärkt worden war, stand der Besuch des Schlosses auf dem Programm. Bei tollem Wetter konnte hier die beeindruckende Ruine bestaunt werden. Das Schloss galt im 16. und 17. Jahrhundert als eines der prächtigsten Schlösser Europas. Anschließend ging es weiter Richtung Heimat, wo die Besuchergruppe mit vielen neuen Eindrücken am Sonntagabend wieder wohlbehalten eintraf.
Christof Stinner
