Presse u. Öffentlichkeitsarbeit sowie Abteilung Ski und Freizeitsport

Aktuelles

Ski- und Fahrradgruppe des VfL Dermbach auf Tour im Nahe-Rheingebiet

Radtour war wieder ein tolles Erlebnis[mehr]

19.09.2018 | Kategorie: Ski- und Freizeitsport

Radtour durchs Liebliche Taubertal mit vielen Höhepunkten

Ski- und Fahrradfreunde des VfL Dermbach wieder unterwegs[mehr]

06.09.2017 | Kategorie: Ski- und Freizeitsport

Ski- und Fahrradfreunde wieder auf gemeinsamer Tour

Die Pfalz war das Ziel der 20. Fahrradtour des VfL Dermbach[mehr]

05.09.2016 | Kategorie: Ski- und Freizeitsport

Dermbacher Fahrradexpress zu Gast im Frankenland

Erlangen war Ausgangspunkt der 19. Fahrradtour[mehr]

15.09.2015 | Kategorie: Ski- und Freizeitsport

Radtour des VfL Dermbach führte ins Rhein-Main-Gebiet

Finanzmetropole Frankfurt als Ausgangsort für zwei Tagesfahrten[mehr]

15.09.2014 | Kategorie: Ski- und Freizeitsport

Abteilungsleiter

 
Name: Herr Johannes Schmidt
Adresse: Gartenstraße 15
57562 Herdorf
Telefon: 02744 1264
Mobil:
Fax: 02744 933734
E-Mail: zum Kontaktformular
Ski-Abteilungsleiter bis 3/2008

Auf der Jahreshauptversammlung 2008 habe ich mich, nach 37 jähriger Tätigzeit als Abteilungsleiter, nicht mehr zur Wahl gestellt. Ein neuer Abteilungsleiter wurde nicht gefunden und ob und wie es mit dem Skilauf in Dermbach weitergeht, vermag gegenwärtig keiner zu sagen.

Als DSV-Skilehrer, Übungsleiter für Allgemeinsport und Nordic Walking, sowie abnahmeberechtigter Prüfer für das Deutsche Sportabzeichen, bin ich jedoch weiter im VfL Dermbach aktiv und leite, gemeinsam mit meiner Frau Agnes Schmidt, die montägliche Trainingsstunde.

Auf der Jahreshauptversammlung habe ich, zusätzlich zum Bereich Internetpflege, das Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernommen.

Trainingszeiten

Gruppe Tag Zeit Ort
Nordic-Walking Montags 19.00-20.30 April-Oktoberl Treffpunkt Sportplatz Dermbach
Jedermann-Gymnastik Montags 19.00-20.00 November - März Sporthalle Dermbach

Geschichte

Abteilungsgeschichte

Hans Straßer, Abteilungsgründer

Hans Straßer gründete 1955 die Skiabteilung. Was für ihn der ausschlaggebende Punkt war, kann mit letzter Sicherheit nicht gesagt werden, aber möglicherweise waren es die skiläuferischen Aktivitäten im Ort und sein Engagement im VfL, was Hans Straßer dazu bewegte, eine Abteilung zu gründen. Daß zumindest vor dieser Zeit in Dermbach schon Skilauf betrieben wurde ist bekannt. Willibald Schmidt, Bruno Schlosser, Bruno Lück, Edmund Schupp, Konrad Bohl, Hubert Schneider, sind nur einige Namen von Skiläufern, die in dieser Zeit den Sport betrieben.

Johannes Schmidt, 1958

Skisport der ganz anderen Art, wie man rückblickend heute feststellen muß, prägte die Anfangszeit. Bei der Aufarbeitung der noch relativ kurzen Abteilungsgeschichte gibt es einige interessante Dokumente die es wert sind, erwähnt zu werden. So fiel mir eine Ergebnisliste von 1959 in die Hände, die von Hans Straßer handschriftlich verfaßt wurde. Da stehen sie aufgelistet, die genannten alten Skiläufer und die Jungen, die zum Teil bis zum heutigen Tag der Abteilung und dem Skisport treu geblieben sind. Der damalige Dreikampf - Langlauf, Abfahrtslauf und Torlauf - alles mit einer Ausrüstung, wäre unter den heutigen Voraussetzungen überhaupt nicht mehr denkbar. Skilauf in der Anfangszeit war die reine Form der Körperertüchtigung. Hans Strasser, selbst nie ein guter alpiner Skiläufer, machte mit uns Skiwanderungen für das zur damaligen Zeit begehrte Tourenabzeichen. Brachbach, Katzenbach, Kirchen, Trödelsteine, Daaden, Ziele der Wochenendbeschäftigung und in der Woche Abfahrtslauf an den berühmt-berüchtigten Stellen um unseren Ort herum. Skispringen auf selbstgebauten Schanzen gehörte selbstverständlich dazu. Ein Lift, was war das denn? Das durchschnittliche Leistungsvermögen lag darin, nachmittags 4-5 mal den Hang hochzustiefeln und in etwa 15 Sekunden in der einen, eingefahrenen Spur, ins Tal  zu kommen.

Torlauf gab es nur bei Vereinsmeisterschaften und das änderte sich eigentlich erst als die Skiabteilung mit ausgebildeten Übungsleitern aufwarten konnte. Enge Kontakte von Hans Straßer zu seinem Arbeitskollegen Willi Schmidt aus Neunkirchen und dessen Sohn, verhalfen uns zu den ersten Übungsstunden und auch zu einigen schönen Busfahrten ins Sauerland. Hier gibt ein Aushang vom 23.1.1965 näheren Aufschluß. (Teilnehmer: ab 7 Jahre - Unkostenbeitrag: wird noch festgelegt - Abmarsch: 5:45 von der Turnhalle - Kirchgang: 6:30 in Herdorf - Verpflegung: ist mitzubringen.)
Keine Frage, daß Abmarsch auch Abmarsch bedeutete, denn es ging mit kompletter Ausrüstung zu Fuß nach Herdorf in die Kirche und von dort holte uns dann der Neunkirchener Bus nach dem Gottesdienst ab. Skilaufen bekam dabei plötzlich eine ganz andere Dimension. Die Hänge waren länger und es gab Liftanlagen. Eine neue Zeit war für uns Skiläufer angebrochen. Der Reiz des schnellen Aufstieges durch Liftanlagen war in der ersten Zeit gleichzusetzen mit der anschließenden Talabfahrt. Dennoch, die Skitouristik hatte noch den dominierenden Platz in der Skiabteilung, das zeigt der Tätigkeitsbericht aus dem Jahr 1965. ‘Bei elf Skiwanderungen mit insgesamt 161 Teilnehmern sind 1973 km gelaufen worden. Wir haben damit den 1. Platz im Vereinstourenwettbewerb des Skiverbandes Rheinland erobert’. Hans Straßer erwarb das Ski-Leistungsabzeichen in Gold.
Emmerzhausen stand zu dieser Zeit auch öfters auf dem Winterprogramm, denn dort war die Schneelage auch damals schon wesentlich besser als bei uns.

Skischulbetrieb am Dermbacher Skihang

Hans Straßer hatte natürlich erkannt, daß die Skiabteilung ausgebildete Übungsleiter benötigte um skiläuferisch Fortschritte zu machen. 1964, noch keine 16 Jahre alt, wurde Johannes Schmidt zum Übungsleiterlehrgang nach Oberjoch geschickt, um dort den ersten Lehrgang mit Erfolg zu bestehen. Da man eigentlich erst mit 18 Jahen zugelassen wurde, war dies ein Novum im Skiverband Rheinland und nur der Beharrlichkeit von Hans Straßer und der Einsicht des Verbandslehrwartes Rudi Cronrath zu verdanken. 1966 gesellte sich dann noch Wolfgang Schupp dazu und es folgten in den nächsten Jahren Margret und Johannes Strasser. Von da an sah Skilaufen für uns natürlich ganz anders aus. Wir hatten die Berge gesehen, die Lifte, die tollen Abfahrten und man hatte uns beigebracht, was Skitechnik bedeutet. Kontinuierliche Fortbildung in den weiteren Jahren legten dann auch den Grundstein für die späteren großen Erfolge im Rennsport. Weitere Vereinsmitglieder besuchten Ski-Übungsleiterlehrgänge, dazu gehörten Bernd Flade, Stefan Lück, Arthur Jung, Norbert Schmidt, Winfried Schmidt-Schürmann, Christof  Müller, Johannes Müller, Florian Schmidt und Christian Schmidt. Norbert Schmidt wurde auch als Kampfrichter ausgebildet.

1970 war für die Skiabteilung ein wichtiges Jahr. Hier wurde die erste Liftanlage mit Schutzhütte erstellt. Konrad Bohl beschafft von der damaligen Friedrichshütte ein entsprechendes Antriebsaggregat und die notwendigen Teile. Da er selbst zu dieser Zeit ein begeisterter Skiläufer war, sorgte er mit anderen Abteilungsmitgliedern dafür, daß der Lift aufgestellt wurde und in Betrieb gehen konnte. Auch die Schutzhütte wurde in Eigenleistung erstellt.

Als enger Mitarbeiter von Hans Straßer, seit 1964 zuständig für das Skitraining in der Halle und für das Lehrwesen, übernahm Johannes Schmidt 1971 die Abteilungsführung.

Nachdem das erste Jahr mit dem Lift so positiv verlaufen war, wurde 1971 die Erweiterung des Skihanges in Angriff genommen. 1976 stand erneut eine Erneuerung der Liftanlage auf dem Programm wobei die Talstation verändert und die Bergstation komplett an anderer Stelle aufgestellt wurde. Auch hier wurden die Arbeiten in Eigenleistung verrichtet.

Wolfgang Schupp/Johannes Strasser

Blickt man auf die Abteilungsgeschichte zurück, so waren die 70-iger Jahre die erfolgreichste sportliche Zeit. Wolfgang Schupp und Johannes Straßer sind hier als herausragende Sportler zu nennen, die über einige Jahre das Geschehen im rheinland-pfälzischen alpinen Rennsport bestimmten. Rheinland-Pfalz Meister, Rheinlandmeister, Bezirksmeister und Kreismeister, eine Vielzahl an Titeln konnte von diesen beiden errungen werden.

v. l. Wolfgang Schupp, Johannes Schmidt, Bruno Bersch, Karl-Heinz Appel
Alpine Rheinland-Meisterschaften 1975

Sie gehörten über lange Jahre der Verbandsmannschaft des Skiverbandes Rheinland an, in die auch Johannes Schmidt 1974, nach einigen guten Ergebnissen, berufen wurde. Die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Aschau war der Lohn für die sportlichen Leistungen. Hier wurden dann allerdings deutlich die Grenzen aufgezeigt.

Die Erfolge steckten an und sorgten für weitere Wettkampfsportler. Mit guten Ergebnissen konnte etwas später auch Reiner Schlosser aufwarten. Doch Wettkampfsport, gerade im Skilaufen, ist sehr eng mit dem eigenen Engagement und der Unterstützung der Eltern verbunden. Abgesehen von den regionalen Veranstaltungen fanden und finden die wichtigen Rennen an den Winterwochenenden in den Alpen oder im Schwarzwald statt. Neben dem Faktor Zeit und Betreuung spielen die Kosten eine wesentliche Rolle. Gute Wettkampfsportler wird es, wenn überhaupt, in der Skiabteilung zukünftig nur wieder geben, wenn neben dem Schnee am Ort, Talent und Eigeninititive und die Bereitschaft der Eltern vorhanden ist.

Der große Stellenwert unseres Vereines im Skibezirk und im Skiverband Rheinland  war der Auslöser dafür, daß sich Abteilungsmitglieder in die aktive Verbandsarbeit einschalteten. Auch hier machte Hans Straßer den Anfang und baute ein vollkommen neues Kampfrich-terwesen auf. Ihm folgte Johannes Schmidt als Referent für Öffentlichkeitsarbeit und in diesem Amt als Initiator des Verbandsorganes Skitop, was mittlerweile über zwanzig Jahre besteht und zu einem unverzichtbaren Mitteilungsblatt für den Skiverband geworden ist. Johannes Straßer übernahm das Referat Ausrüstung und wurde Verbandstrainer der Schüler und Jugend. Winfried Schmidt-Schürmann organisierte das Referat Skijugend neu und etablierte ein Fahrtenwesen, was seines gleichen sucht. 1995 trat Florian Schmidt in die Fußstapfen seines Vaters und zeichnete verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit im SVR und die Redaktion von Skitop. Mittlerweile haben sich alle genannten wieder aus der Verbandstätigkeit zurückgezogen. Winfried Schmidt-Schürmann und Florian Schmidt arbeiten weiterhin federführend an der Erstellung und Herausgabe von Skitop.

In den Jahren 1978 bis 1982 wurden vier Winterfreizeiten in den Alpen durchgeführt, wofür Winfried Schmidt und Johannes Straßer verantwortlich zeichneten. Die größte Skifreizeit in der Vereinsgeschichte fand 1979 statt, wobei nahezu 80 Teilnehmer mit nach Bayrischzell fuhren. Seit 1987 findet jeweils um die Osterzeit eine einwöchige Skifreizeit statt, die sich großer Beliebtheit erfreut. Bad Gastein, Chatel, Avoriaz, La Plagne, Les Arcs und ganz besonders Val Thorens hat uns in den Bann gezogen. Val Thorens, der mit 2300 m höchstgelegene  Skiort  Europas und einer bis auf 3200 m mit Liften erschlossenen Bergwelt, ist dabei das in den letzten Jahren beliebteste Ziel. Hier findet man die gewünschte Schneesicherheit, die wir bei uns ja leider schon seit vielen Jahren vermissen. Gleichzeitig gibt es Skipisten für jede Könnergruppe.

1982 reifte der Plan, eine komplett neue Wintersportanlage zu bauen. Umfangreiche Planungsarbeiten und Verhandlungen führten 1983 zur Erteilung der Baugenehmigung. Hans Straßer, Johannes Straßer und Johannes Schmidt bildeten das gesamtverantwortliche Gremium. Mit großer Begeisterung wurde der Plan in Angriff genommen und zunächst die neue Lifttrasse und die Hangerweiterung geschoben, der Bau der beiden talseitigen Lifthütten und die Errichtung der Flutlichtanlage vorgenommen.
 
Am 3.1.1985 konnte dieser Teilabschnitt in Betrieb genommen werden. Zwischenzeitlich wurde auch mit dem Bau der Skihütte begonnen. Über Jahre waren die Abteilungsmitglieder gefordert, durch Eigenleistung des begonnene Werk zu vollenden. Eine harte Bewährungsprobe, die nicht nur für Harmonie sorgte. Am 17.Oktober 1987 feierten wir Richtfest, aber es sollte noch bis 8. Oktober 1990 dauern, bevor die erste offizielle Veranstaltung, eine erweiterte Vorstandsitzung des VfL, in der Skihütte stattfinden konnte. Die zu diesem Zeitpunkt noch anstehenden Restarbeiten wurden dann bis Dezember erledigt, so daß die Skiabteilung Silvester 1990 in der Skihütte feiern konnte. Sieben Jahre Freizeit wurden zunächst von einer großen und auf die Dauer immer kleiner werdenden Helferschar geopfert. Mehr als 5000 Stunden Eigenleistung wurden erbracht, um die Gesamtmaßnahme auf die Beine zu stellen. Seit neun Jahren nun wird die  Skihütte genutzt. Bisher weniger als Skihütte,denn der Schneefall war in den letzten Jahren mehr als dürftig.Doch etwa 40-50 Feiern im Jahr machen unsere gute Stube zu einem begehrten Objekt. Das hier nicht immer alles glatt geht, ist bekannt. Die Zufahrt mit PKWs, Lärmbelästigung durch zu laute Musik, sind die beiden wesentlichen Knackpunkte, die immer wieder Anlaß zur Kritik geben.

Für Hans Straßer war der VfL Dermbach und auch die Skiabteilung mehr als ein Stück Lebensinhalt. Nur wenige Wochen vor der angesetzten Feier zum 40-jährigen Abteilungsjubiläum verstarb der Abteilungsgründer und Ehrenvorsitzende des VfL. Nach dem Tod von Hans Straßer ist es für den gesamten Verein eine zusätzliche Herausforderung, für den Erhalt der Hütte und die Umgebung zu sorgen. Er hat hier die ganzen Jahre über seine Handschrift hinterlassen. Als äußeres Zeichen seiner Verdienste um den VfL und den Skisport, erhielt die Skihütte offiziell den Namen “Hans Straßer Hütte”.

Die Hans Straßer Hütte

Für den gesamten Verein ist es ein Glücksfall, daß die Skiabteilung seinerzeit die Initiative zum Bau der Wintersportanlage und Skihütte ergriffen hat. Es dürfte schwer fallen, eine ähnliche Leistung nochmals auf die Beine zu stellen. Diese Prognose läßt zumindest die Struktur der Skiabteilung zu. Etwa 70% der ca. 50 Abteilungsmitglieder wohnen nicht mehr am Ort. Leistungsträger und aktive Mitarbeiter wie beispielsweise Wolfgang Schupp, Johannes Straßer, Winfried Schmidt-Schürmann, Karl-Franz Schütz, Matthias, Wolfgang und Christof Müller, Ansgar Straßer oder Michael Späth, sie haben über den Beruf und die Familie eine neue Bleibe in Deutschland gefunden. Die Ansprache, wenn es beispielsweise um Arbeitseinsätze oder Aktivitäten vor Ort geht,  ist entsprechend problematisch. Schüler und Jugendliche können nur dauerhaft in die Abteilungsarbeit integriert werden, wenn vor Ort aktiv Wintersport betrieben werden kann. Seit wir aber die neue Wintersportanlage gebaut haben, ist es mit dem Skilauf in unserer Region immer schlechter geworden. Die Schneefälle waren so mager, daß in den zurückliegenden neun Jahren nur an wenigen Tagen am Hang Sport betrieben werden konnte. Dies trägt natürlich dazu bei, daß kein Nachwuchs auf die Bretter kommt.

Blickt man zurück auf die Anfänge des Skilaufs in Dermbach und schaut man sich die Namen der Ergebnislisten von 1959 bis 1965 an, so stellt man fest, daß ein Teil der Kinder von damals, heute die Erwachsenen sind, die mit den eigenen Kindern wieder die Stütze der noch intakten Abteilung darstellen. Auch hier zeigt sich einmal mehr, daß gerade dieser Sport im Verein sehr stark vom Elternhaus geprägt wird. Ob es irgendwann sogar noch einmal dazu kommt, daß mit großen sportlichen Erfolgen aufzuwarten ist, scheint zumindest gegenwärtig mehr als fraglich. Wenn, dann müssen die Impulse dazu eindeutig von den ambitionierten Personen oder Familien kommen.

Wie viele Skivereine in unserer Region, versuchen wir uns auf die neue Situation einzustellen. Um fit zu bleiben, steigen wir in den Sommermonaten auf das Fahrrad, richten gemeinsam mit der Skijugend Rheinland das Dermbacher Mountain-Bike-Rennen aus, was im Jubiläumsjahr zum 9. Male ausgetragen wird.

Christian Schmidt kümmert sich um die noch nicht schulpflichtigen Kinder und hält wöchentlich die Trainingsstunde ab in der Hoffnung, daß vielleicht doch der Eine oder die Andere einmal ein Skiläufer wird. Bedingt durch die vielen schlechten Schneejahre fehlt z. Zt. die Gruppe der Schüler und Jugendlichen fast komplett in der Skiabteilung. Das macht Sorgen für die weitere Abteilungsarbeit. Um das Fitnessprogramm nach oben abzurunden, bietet die Abteilung seit März 1998 unter meiner Leitung eine Gymnastikstunde für Jedermann an. Je nach Lust, Laune und Jahreszeit geht es in die Halle, auf den Sportplatz, zum Schwimmen oder auf das Fahrrad. Ein Stück gelebte Vereinsarbeit, auch wenn dadurch nicht unbedingt neue Personen zum Skilaufen gebracht werden.

Als Fazit der Ausführungen möchte ich zusammenfassen, daß die Skiabteilung über viele Jahrzehnte einen hohen Stellenwert im VfL Dermbach eingenommen hat. Die Situation hat sich durch die genannten Gründe gerade in den letzten zehn Jahren verschlechtert. Im Breiten- und Freizeitsportbereich ist die Abteilung intakt, im Bereich Wettkampfsport leider nicht mehr.